Die Alarmierung

Alle Einsatzkräfte der Feuerwehren in der Stadt Bornheim versehen ihren Dienst freiwillig, das bedeutet, dass sie unentgeltlich neben ihrem Beruf Tag und Nacht den Feuerwehrdienst leisten. Sie gehen also wie jede andere Bürger morgens zur Arbeit und schlafen abends zu Hause ein.

Wie erfahren sie nun, dass ihre Hilfe gebraucht wird?

Ein Großteil der Einsatzkräfte trägt 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche einen Funkmeldeempfänger (auch Piepser genannt) bei sich.

Geht nun ein Notruf bei der Leitstelle des Rhein-Sieg-Kreises in Siegburg ein, entscheidet der Leitstellendisponent aufgrund der Alarm- und Ausrückordnung der Stadt Bornheim welche Einsatzkräfte alarmiert werden müssen und löst über ein Funksignal die Piepser aus.

Bei großen Schadensereignissen, wenn möglichst viele Einsatzkräfte erreicht werden sollen, wie z.B. bei Großbränden oder schweren Verkehrsunfällen, werden die Mitglieder der Feuerwehr über Sirene alarmiert.

Ca. 80% aller Alarmierungen im Jahr 2011 erfolgten über den stillen Weg, d.h. über die Funkmeldeempfänger. Nur 20% wurden über die Sirene geregelt.